Vor der Diagnostik ist die Prätestwahrscheinlichkeit einer KHK zu ermitteln. In der Diagnostik wird die Bildgebung, insbesondere das CT und die. 1 „Die vorliegende Studie unterstützt aktuelle Leitlinienempfehlungen, nach denen formelle Scores zur Prätestwahrscheinlichkeit bei Patienten mit. 2 Die koronare Herzkrankheit (KHK) gehört zu den wichtigsten Volkskrankheiten und stellt weltweit die führende Ursache kardiovaskulärer. 3 Sie zeichnet sich durch einen sehr hohen negativen prädiktiven Wert aus, der auch bei geringer bis mittlerer Prätestwahrscheinlichkeit für eine KHK bis zu 4 Die Aussagekraft eines diagnostischen Tests hängt von der Prätestwahrscheinlichkeit ab und ist bei „mittlerer“ Vortestwahrscheinlichkeit in der Regel am besten. Bei sehr niedriger Vortestwahrscheinlichkeit für die KHK erhöht z. B. auch ein positiver Belastungstest das Risiko, dass Koronarstenosen vorliegen, nur gering. 5 GadaCAD2 ist eine internationale, multizentrische, prospektive PhaseStudie, die zur FDA-Zulassung des MRT-Kontrastmittels Gadobutrol (Gadovist®, Bayer Vital, Leverkusen, Deutschland) zur KHK-Diagnostik mittels Stress-Perfusions-MRT führte. Ein sekundärer Endpunkt der Studie war, die Nichtunterlegenheit der kardialen Stress-Perfusions-MRT. 6 In dieser randomisierten, multizentrischen Studie wurden Patienten mit Verdacht auf eine KHK (Prätestwahrscheinlichkeit 10–90 %) entweder entsprechend den UK NICE-Leitlinien geführt oder basierend auf den Ergebnissen einer CMR oder einer Myokardszintigraphie nur bei Ischämienachweis einer Koronarangiographie mit ggf. 7 Etwa ein Drittel der Patienten mit Diabetes mellitus weisen bei stenosierender koronarer Gefäßerkrankung keine oder eine atypische Beschwerdesymptomatik auf. Die Entscheidung, über welches Verfahren die Koronardiagnostik erfolgen soll, ist in Abhängigkeit der Prätestwahrscheinlichkeit für eine stenosierende KHK zu treffen. 8 Zusammenfassung. Nach einer ungewöhnlich langen Zeit von 6 Jahren ist im August endlich die Neuauflage der ESC (European Society of Cardiology)-Leitlinie von „Guidelines on the Management of Stable Coronary Artery Disease“ erschienen. Der Verlauf einer „stabilen“ koronaren Herzkrankheit (KHK) ist nur vermeintlich stabil. 9 Die CT-Koronarangiografie wäre somit als Vorschalttest vor invasiver Koronarangiografie bei Patienten mit mittlerer Prätestwahrscheinlichkeit für KHK anwendbar. Zur Identifikation bzw. zum Ausschluss von obstruktiven Koronarstenosen zeigt sich, dass bei der Prätestwahrscheinlichkeit für KHK bis 50 % die CT-Koronarangiografie und ab 70 %. vortestwahrscheinlichkeit khk rechner 10 vortestwahrscheinlichkeit khk tabelle 12